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Unterweisen per E-Learning: Wann es zulässig ist und wie Sie die richtige Software finden

Unterweisen per E-Learning: Wann es zulässig ist und wie Sie die richtige Software finden

E-Learning allerorten: Digitale Schulungskonzepte und Lernmodule haben längst auch den Arbeitsschutz erreicht. Doch ist das elektronische Unterweisen überhaupt zulässig? Und woran erkennt man hochwertige Software? Hier erfahren Sie, auf welche Besonderheiten Sie beim Einsatz von E-Learning achten sollten!

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Über den Autor

Holger Kück ist Geschäftsführer der KUECK Industries Ltd. Als Sicherheitsingenieur verfügt Holger Kück über langjährige Berufserfahrung. Die Unterweisung von Mitarbeitern gehört zu seinem Tagesgeschäft. Aufgrund eines eigenen Seminargeschäfts hält er für seine Leser Tipps und Methoden bereit, die einfach anzuwenden sind.

Zur Frage der „richtigen“ Unterweisungsart finden sich im Regelwerk unterschiedliche Formulierungen. Mal ist „ausreichend und angemessen“ (ArbSchG) zu unterweisen, mal dezidiert „mündlich“ (GefStoffV, TRGS 555). Einig sind sich die Experten, dass E-Learning erlaubt ist, wenn das Unterweisen arbeitsplatzbezogen und mit einer Verständnisprüfung erfolgt. Eine Software kann unterstützen und ergänzen, jedoch die konventionelle Unterweisung nie komplett ersetzen. Ein mündliches Interagieren muss immer möglich bleiben. Das Zauberwort lautet daher „Blended Learning“, das eine Kombination von elektronischer mit Präsenzschulung meint.

Die Vorteile elektronischer Unterweisungshilfen sind: Sie geben dem Mitarbeiter die Möglichkeit, sich zeitlich (Schichtdienst) und räumlich (Außendienst, Filialen) unabhängig und im eigenen Lerntempo weiterzubilden. Sie können hohe und einheitliche Lernstandards bieten, gerade für grundlegendes Wissen. Auswertung und Dokumentation werden vereinfacht und standardisiert.

Unterschiedlichste Systeme sind auf dem Markt. Nutzen Sie die folgende Checkliste, um aus einer Reihe von Qualitätskriterien die für Ihren Betrieb und Einsatz entscheidenden zu finden. Bei ausländischen Arbeitskräften kann z. B. Mehrsprachigkeit notwendig sein! Überall, wo Sie ein „Ja“ setzen, sollten Sie in Prospekten und Webseiten der Anbieter genauer hinschauen und gegebenenfalls kritisch nachfragen.

 

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