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Diese Unterweisungsinhalte müssen Sie aufnehmen!

Diese Unterweisungsinhalte müssen Sie aufnehmen!

Beschäftigte sollen Sicherheits- und Gesundheitsgefährdungen erkennen können. Sie sollen darüber hinaus entsprechend den Vorgaben des Unternehmers zu deren Schutz handeln. Dazu müssen sie mit den dafür notwendigen Informationen ausgestattet sein. Erfahren Sie hier, welche Inhalte Sie beachten sollten!

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Über den Autor

Holger Kück ist Geschäftsführer der KUECK Industries Ltd. Als Sicherheitsingenieur verfügt Holger Kück über langjährige Berufserfahrung. Die Unterweisung von Mitarbeitern gehört zu seinem Tagesgeschäft. Aufgrund eines eigenen Seminargeschäfts hält er für seine Leser Tipps und Methoden bereit, die einfach anzuwenden sind.

Die DGUV-Regel 100-001 gibt Ihnen als Erläuterung zur Unfallverhütungsvorschrift 1 (DGUV-Vorschrift 1) entsprechende Hinweise, wie Sie an die jeweiligen Unterweisungsinhalte für Ihren Betrieb gelangen.

Grundlage ist die Gefährdungsbeurteilung

Grundlage für Ihre Unterweisungsinhalte ist Ihre aktuelle Gefährdungsbeurteilung, denn darin haben Sie ermittelt, welche Gefahren Sie in Ihrem Betrieb erwarten. Gleichzeitig haben Sie darin auch die Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten festgelegt. Die dabei erarbeiteten Informationen haben Sie in eine (oder mehrere) Betriebsanweisungen einbezogen. Diese Betriebsanweisungen hängen Sie in Ihrem Unternehmen aus. Wenn Sie jetzt also Ihre Unterweisungen vorbereiten, müssen Sie genau diese Informationen zusammentragen. Sie müssen sich jetzt überlegen, wie Sie diese Inhalte überzeugend vermitteln können: Wollen Sie mit PowerPoint oder Postern arbeiten? Außerdem müssen Sie bei der Vorbereitung von Unterweisungen etwaige Betriebsanleitungen der einzusetzenden Arbeitsmittel und Maschinen berücksichtigen.

Notwendige Unterweisungsinhalte

Ihre Unterweisung muss mindestens die folgenden Inhalte haben:

  • Gefährdungen und Gesundheitsgefahren: Beschreibung und Erläuterung der konkreten arbeitsplatz- und aufgabenbezogenen Gefährdungen anhand der Gefährdungsbeurteilung.
  • Schutzmaßnahmen: Das bezieht sich nicht nur darauf, was bereits umgesetzt wurde – wie technische Schutzmaßnahmen –, sondern auch darauf, was noch vom Beschäftigten zu erledigen ist.
  • Richtiges Verhalten: Das richtige und gesunde Verhalten der Beschäftigten zu deren Schutz. Sie müssen erläutern, welche Handlungsweisen gefordert oder gewollt sind und welche möglichen Handlungen Sie auf keinen Fall wollen und auch nicht dulden.
  • Verhalten im Notfall: Sie müssen den Beschäftigten sagen, wie sie sich im Notfall zu verhalten haben: Was ist erlaubt und was ist verboten? Sollte es für Arbeitsplätze besondere Notfallvorschriften geben, gehören sie in die Unterweisung mit hinein.
  • Inhalte aus Vorschriften und Regeln: Gibt es spezielle Inhalte in Vorschriften und Regelwerken? Dann müssen Sie die notwendigen Inhalte filtern und zum Bestandteil Ihrer Unterweisung machen.

 

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