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7 Tipps für eine rechtssichere Unterweisung

7 Tipps für eine rechtssichere Unterweisung

Hier erfahren Sie, welche Besonderheiten und Tricks Sie bei der Unterweisung beachten sollten, um rechtlich abgesichert zu sein! Oftmals führt ein Mangel an Informationen zu einer rechtlich bedenklichen Situation. Die folgenden 7 Punkte helfen Ihnen dabei, den Überblick zu behalten!

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Über den Autor

Holger Kück ist Geschäftsführer der KUECK Industries Ltd. Als Sicherheitsingenieur verfügt Holger Kück über langjährige Berufserfahrung. Die Unterweisung von Mitarbeitern gehört zu seinem Tagesgeschäft. Aufgrund eines eigenen Seminargeschäfts hält er für seine Leser Tipps und Methoden bereit, die einfach anzuwenden sind.

1. Führen Sie die Unterweisung mündlich, arbeits- und/oder tätigkeitsplatzbezogen durch. Bereiten Sie diese inhaltlich ggf. durch elektronische Medien vor und beziehen Sie solche in die Unterweisung ein. Filme, Bilder und Muster (z. B. von Persönlicher Schutzausrüstung) sind hilfreich für das Verständnis. Aber übertreiben Sie es nicht und verzichten Sie besser auf reißerisches oder Schrecken erregendes Film- und Bildmaterial.

2. Für Arbeitsplätze und Tätigkeiten mit vergleichbaren Gefahren dürfen Sie gemeinsame Unterweisungen durchführen. Überlegen Sie, welche Gruppen Sie möglicherweise zusammenziehen können, um den Aufwand in einem überschaubaren Rahmen zu halten.

3. Passen Sie die Unterweisungsinhalte ggf. an die Vorkenntnisse und Fähigkeiten der Beschäftigten an. Holen Sie die Teilnehmer dort ab, wo sie stehen, und überfordern Sie nicht durch übertriebene Fachsprache.

4. Führen Sie die Unterweisung in einer für die Beschäftigten verständlichen Form und Sprache durch. Denken Sie dabei an Mitarbeiter mit Migrationshintergrund.

5. Überzeugen Sie sich im Rahmen Ihrer Aufsichtspflicht davon, dass die Beschäftigten die Inhalte der Unterweisung verstanden haben und umsetzen. Das kann durch Begehungen und deren Dokumentation, aber auch gezielte Nachfragen im Verlauf der Unterweisung geschehen. Es empfiehlt sich, nach Unterweisungen in unregelmäßigen Abständen durch das Unternehmen zu gehen und die Einhaltung der Inhalte zu überprüfen. Notieren Sie im Begehungsbericht auch Positives wie beispielsweise: „Bei der Begehung der Werkstatt trugen alle Mitarbeiter vorbildlich Gehörschutz und Schutzbrille.“

6. Dokumentieren Sie Inhalt, Themen (stichpunktartig), Teilnehmer, Namen des/der Unterweisenden sowie Datum der Unterweisung schriftlich.

7. Bewahren Sie den Nachweis der Unterweisung mindestens 2 Jahre auf. Beachten Sie hier aber, dass sich aus anderen Vorschriften, wie beispielsweise der Röntgenverordnung auch andere Aufbewahrungsfristen ergeben können.

 

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